Wie behandelt man zervikale Osteochondrose?

Nackenmassage bei Osteochondrose

Osteochondrose der Halswirbelsäule (Osteohondroz) ist eine degenerativ-dystrophische Läsion der Bandscheiben, wodurch die Bandscheiben selbst, die Wirbel und Gelenke der Halswirbelsäule geschädigt werden und eine Abnahme der Höhe der Bandscheiben beobachtet wird.

Unbehandelt schreitet die Krankheit fort und kann zu Kopfschmerzen, Durchblutungsstörungen und sogar einem Leistenbruch führen.

Viele Menschen wissen aus erster Hand, wie man Osteochondrose der Halswirbelsäule behandelt – die Krankheit kommt recht häufig vor. Frauen sind besonders anfällig dafür, da ihr Schultergürtel aufgrund ihrer anatomischen Struktur nicht so stark ist wie der von Männern.

Merkmale der zervikalen Osteochondrose

Der Nacken ist ein sehr beweglicher Körperteil, der erheblichen Belastungen ausgesetzt ist (ständiges Halten des Kopfes). Darüber hinaus sind die Wirbel hier deutlich kleiner als an anderen Stellen der Wirbelsäule. Durch den Hals verlaufen große Gefäße, die das Gehirn versorgen, sodass eine schlechte Durchblutung aufgrund der Verschiebung von Wirbelstrukturen und einer Verletzung des Lumens der Blutgefäße zu Schwindel und Kopfschmerzen führen kann. Darüber hinaus gibt es viele Nervenenden, deren Verletzung starke schmerzhafte Empfindungen hervorruft.

Methoden zur Behandlung der zervikalen Osteochondrose

Wie behandelt man Osteochondrose der Halswirbelsäule? Die Hauptmethoden sind der Einsatz von Medikamenten, Physiotherapie, Krankengymnastik und Massage. Jede Methode wird in verschiedenen Stadien der Krankheit in Kombination mit den anderen oder isoliert eingesetzt.

Die Behandlung der Krankheit erfolgt am aktivsten mit Hilfe einer medikamentösen Therapie, deren Zweck darin besteht, Entzündungen und Krämpfe zu lindern, Schmerzen zu lindern, die Mikrozirkulation im Blut wiederherzustellen und die Gehirndurchblutung zu verbessern. Die wichtigsten Medikamente zur Linderung von Muskelkrämpfen und zur Behandlung des Entzündungsprozesses sind nichtsteroidale Muskelrelaxantien. Vasodilatatoren werden zur Verbesserung der Blutzirkulation eingesetzt. Außerdem werden B-Vitamine verschrieben, die Stoffwechselprozesse verbessern und an der Synthese von Neurotransmittern beteiligt sind.

Eine Massage wird verordnet, wenn die Krankheit nicht verschlimmert wird oder wenn sich der Gesundheitszustand nach der Einnahme von Medikamenten etwas verbessert.

Auch Physiotherapie kommt zum Einsatz – hauptsächlich Amplipulstherapie und Elektrophorese mit Novocain im Halsbereich.

Bewegungstherapie und Gymnastik werden sowohl im akuten Stadium in Form von statischen Übungen als auch bei Abklingen der Krankheitssymptome verordnet, um die Muskulatur zu stärken und die Beweglichkeit der Halswirbelsäule wiederherzustellen.

Ist es möglich, zervikale Osteochondrose zu Hause zu behandeln? Natürlich ja, aber es ist besser, Hausmittel mit ärztlich verschriebenen Medikamenten zu kombinieren. Zur Selbstmedikation gehören das Liegen auf speziellen Applikatoren, wärmende Einreibungen und Kompressen (mit Jod, Alkohol, Senf) sowie warme Kräuterbäder.